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| Fairer und offener Wettbewerb |
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Best Practices bei der IT-Beschaffung
In vielen Ländern werden in den
technischen Vorgaben bei öffentlichen Ausschreibungen für die Beschaffung von Computern (Personal Computer, im folgenden PCs, Notebooks und Server genannt) bestimmte Marken- oder
Produktnamen für die Beschreibung von Mikroprozessoren verwendet. Diese Vorgaben entsprechen nicht den neuesten Regeln für die IT-Beschaffung im öffentlichen Sektor. Solche Vorgaben
sind zudem jeglichem Preiswettbewerb abträglich und stellen ein Risiko für die öffentliche IT-Beschaffung dar, denn Kaufentscheidungen erfolgen auf Grundlage von Markennamen anstatt
auf genauen Messungen der Computerleistung.
- Die Verwendung von Marken- oder Produktnamen in Beschaffungsvorgaben für Behörden ist in den meisten Ländern weltweit illegal. Viele Regierungen, u.a. die Europäische Union
und die Vereinigten Staaten, haben Gesetze und Vorschriften, die die Verwendung von Marken- oder Produktnamen in öffentlichen Ausschreibungen untersagen. Auch das Übereinkommen über
das öffentliche Auftragswesen (Government Procurement Agreement, GPA) der Welthandelsorganisation (WHO) verbietet dies generell. Gerichte, Kartellbehörden und öffentliche Auftraggeber
in vielen Ländern haben zudem verfügt, dass solche Vorgaben verboten sind. Hier erfahren Sie, welche Schritte viele Regierungen zur Wettbewerbsförderung bei der
Beschaffung von Technologiegütern in die Wege geleitet haben.
- Die Verwendung von Marken- oder Produktnamen, oder sogar bestimmten technischen Spezifikationen, ist kein genaues Maß für die Leistungsfähigkeit eines Computers: Die
Benachteiligung anderer Anbieter ist auch für den Kunden eher nachteilig, denn Marken oder Produktnamen sind keine Beschreibung der Produktleistung und Produktqualität. Bestimmte technische
Spezifikationen wie zum Beispiel die in MHz oder GHz gemessene Taktfrequenz, die Cache-Größe oder die so genannte Front Side Bus Speed etc. zielen meist auf eine bestimmte Marke bzw.
Architektur ab und gelten nicht als akkurate Beschreibung der Produktleistung bzw. Produktqualität.
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- Die Verwendung von Marken- oder Produktnamen behindert den Wettbewerb und verhindert Kosteneinsparungen. Vorgaben, die einen bestimmten Marken- oder Produktnamen beinhalten, stehen
Einsparungen, wie sie der normale Wettbewerb mit sich bringt, im Wege. Neutrale Vorgaben bringen die Anbieter dazu, innovative Produkte zu wettbewerbsfähigen, günstigen Preisen
anzubieten.
Hier können Sie eine Zusammenfassung der Wirtschaftlichkeitsstudie von AMD zur IT-Beschaffung bei amerikanischen Bundesbehörden herunterladen
Improving Federal Procurement: The Benefits of Vendor-Neutral
Contract Specifications*
Download der englischen Version Benchmark Procurement
Guidelines for Government PC Buyers*
Download der spanischen Version Benchmark Procurement Guidelines for Government PC Buyers*
Download der portugiesischen Version Benchmark Procurement Guidelines for Government PC
Buyers*
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